Gruß JörgEin Viertel der Deutschen will keine EU
Rund ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) sähe ihr Land außerhalb der Europäischen Union besser für die Zukunft gerüstet. Das (Shenzhen: 002421.SZ - Nachrichten) geht aus einer Umfrage vom März hervor, die die Europäische Kommission am Montag in Brüssel veröffentlichte - zwei Wochen vor den Europawahlen vom 22. bis 25. Mai. Unter den Befragten in allen 28 EU-Ländern äußerte sich knapp ein Drittel (32 Prozent) ähnlich.
Obwohl die Mehrheit der Befragten Europa für eine Notwendigkeit hält, ist das Misstrauen gegenüber der EU groß: 59 Prozent der Menschen in Deutschland und Europa vertrauen der EU nicht. Die Hälfte der Männer und Frauen in Deutschland (51 Prozent) hat zudem wenig Zutrauen in das Europaparlament und die EU-Kommission. Damit liegt Deutschland knapp unter dem europäischen Durchschnitt.
In der Frage, ob sich die Dinge in der EU in eine gute Richtung entwickeln, sind die Deutschen gespalten: Ein Drittel sagt Ja (33 Prozent), ein knappes Drittel Nein (31 Prozent), nahezu ebenso viele (28 Prozent) waren unentschieden. Für die Umfrage wurden fast 28 000 Menschen ab 15 Jahren befragt, davon 1600 in Deutschland.
Quelle: https://de.finance.yahoo.com/nachrichte ... 00810.html
Absage an die EU? Was meint Ihr?
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Absage an die EU? Was meint Ihr?
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Das bedeutet aber 3/4 der Deutschen wollen die EU. Schön, dass wir in einer Demokratie leben!!!! 
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Nu ja, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich bin da auch sehr zwiegespalten. Aber die Politik macht eh was sie will.
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Deshalb ist es ja so wichtig, dass wir unsere Interessenvertreter wählen. Nicht wählen bedeutet unbeteiligt zuschauen und hinterher meckern.
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Hmmm, dreiviertel der Deutschen wollen die EU aber über 50% mißtrauen ihr??? Tolle Wurst kann ich da nur sagen. Also ich geb ja zu das ich auch von Anfang an ein großer Skeptiker von der EU war und noch immer bin. Der Gedanke an ein "Gesamteuropa" ist zwar schon nicht schlecht, aber das wird erst etwas wenn alle Mitgliedsländer so ziemlich die gleichen Voraussetzungen aufweisen. Damit meine ich die Gesetze u die Wirtschaft! Bevor man das nicht geschaffen hat läuft das ganze mächtig gegen den Baum u man sollte den ganzen Kladaradatsch mit EU und Euro einmotten. Was sonst dabei herauskommt sieht man ja an den ganzen Schuldnerländern wie Griechenland etc... Was unsere gewählten "Volksvertreter" anbelangt: Vor der Wahl viel versprechen u danach dem Volk nen paar Brosamen hinwerfen damit es nicht murrt u ansonsten nur daran denken wie man sein Schäfchen ins trockene bringt.... Und wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umhöre steh ich mit dieser Meinung nicht allein da.
Gruß Jörg
Schon allein weil mir so manches nicht passt gehe ich zu jeder Wahl, bin jedoch ein "Protestwähler". Soll heißen das keine von den etablierten Parteien von mir ne Stimme bekommt!Deshalb ist es ja so wichtig, dass wir unsere Interessenvertreter wählen. Nicht wählen bedeutet unbeteiligt zuschauen und hinterher meckern.
Gruß Jörg
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Naja, dann bist du dir ja wohl auch darüber im Klaren, dass du immer einer Minderheit deine Stimme gibst, die nie in der Lage sein wird etwas zu bewegen.
Aber warum meckerst du über die EU. Das gleiche Modell haben wir doch schon im eigenen Land. Wirtschaftsschwache Länder wie z.B. Schleswig-Holstein, werden von den reichen Bundesländern mit unterstützt. Zum Wohle des gesamten Volkes.
Es wird nie und nirgends immer gerecht zugehen. Wir müssen halt das beste draus machen !!!!!!
Aber warum meckerst du über die EU. Das gleiche Modell haben wir doch schon im eigenen Land. Wirtschaftsschwache Länder wie z.B. Schleswig-Holstein, werden von den reichen Bundesländern mit unterstützt. Zum Wohle des gesamten Volkes.
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Also für mich ist es schon angenehm, wenn ich beim Sommerurlaub in den Pyrenäen nicht dreierlei Geld mit mir führen muss und ich über die Grenze kann, ohne irgendwelche Formalitäten oder Kontrollen zu absolvieren.
Für die exportorientierten Unternehmen ist es sicher auch ein Vorteil, wenn man kein Währungsrisiko hat, sich kaum noch um Zollpaiere kümmern muss und es mehr oder weniger mit den gleichen Qualitäts- und Schutzbestimmungen in den einzelnen Ländern zu tun hat. Ob von diesen Vorteilen für die Unternehmen auch etwas bei den Beschäftigten ankommt, ist eine andere Frage, die aber eher grundsätzlicher natur ist.
Ansonsten habe ich den Eindruck, dass der bürokratische Apparat in Brüssel extrem aufgebläht ist (28 Kommisare/-innen, nur damit jedes Land einen hat) und das mit EU-Fördergeldern auch viel Unsinn veranstaltet wird (Spielplatz erst mit EU-Geld gebaut, jetzt verkommt er, weil die Stadt nicht genug Geld für Unterhalt und Reparaturen hat).
Für die exportorientierten Unternehmen ist es sicher auch ein Vorteil, wenn man kein Währungsrisiko hat, sich kaum noch um Zollpaiere kümmern muss und es mehr oder weniger mit den gleichen Qualitäts- und Schutzbestimmungen in den einzelnen Ländern zu tun hat. Ob von diesen Vorteilen für die Unternehmen auch etwas bei den Beschäftigten ankommt, ist eine andere Frage, die aber eher grundsätzlicher natur ist.
Ansonsten habe ich den Eindruck, dass der bürokratische Apparat in Brüssel extrem aufgebläht ist (28 Kommisare/-innen, nur damit jedes Land einen hat) und das mit EU-Fördergeldern auch viel Unsinn veranstaltet wird (Spielplatz erst mit EU-Geld gebaut, jetzt verkommt er, weil die Stadt nicht genug Geld für Unterhalt und Reparaturen hat).
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Na sicherlich gebe ich meine Stimme einer Minderheit, daß ist mir schon klar, jedoch kann man doch sehen das einige der nicht etablierten Parteien wie AFD, Linke etc, auf Grund der Unzufriedenheit der Wähler, Zulauf haben. Das dies ne Zeitlang dauert bis sie so stark sind das sie mitreden können ist auch klar, jedoch setze ich auf deren weiteres Wachstum. Will mich eben nicht weiter von CDU/CSU, FDP, SPD verarschen lassen. Bevor ich einen von denen wähle hack ich mir eher beide Hände ab.
Was die EU anbelangt finde ich den Gedanken daran ja nicht schlecht, jedoch ist die Zeit dafür noch nicht reif. Erst müssen die Gesetze und die ökonomischen Voraussetzungen der Mitgliedsstaaten auf einen Nenner gebracht werden, bevor man an die Verwirklichung dieser Aufgabe gehen kann. Zudem stört mich momentan daran das die Eigenbestimmung der Länder durch Brüssel immer mehr beschnitten wird bzw bschnitten werden soll. Und wenn ich mir die Zeit vor der EU und dem Euro anschaue auch hat die Wirtschaft wesentlich besser funktioniert. Die Menschen waren zufrieden, hatten Jobs und wurden gut bezahlt. Sicherlich mußte man Geld tauschen, Zollpapiere ausfüllen etc, aber das sind in meinen Augen nur unwesentliche Kleinigkeiten. Vor allem aber war jedes Land für seine Wirtschaft selber verantwortlich u konnte nicht unter einen "Rettungsschirm". Wer sich verschuldet ist für seine Schulden selber verantwortlich. Egal ob privat oder auf staatlicher Ebene. Bin auch der Meinung das Deutschland schon längst wieder die DM hätte, wenn dies nicht noch teurer wäre als die Einführung des Euro. Fazit: Ich glaube an Deutschland aber nicht an die EU! Man sieht ja das es auch ohne EU klappt an der Schweiz und den skandinavischen Ländern...
Gruß Jörg
Was die EU anbelangt finde ich den Gedanken daran ja nicht schlecht, jedoch ist die Zeit dafür noch nicht reif. Erst müssen die Gesetze und die ökonomischen Voraussetzungen der Mitgliedsstaaten auf einen Nenner gebracht werden, bevor man an die Verwirklichung dieser Aufgabe gehen kann. Zudem stört mich momentan daran das die Eigenbestimmung der Länder durch Brüssel immer mehr beschnitten wird bzw bschnitten werden soll. Und wenn ich mir die Zeit vor der EU und dem Euro anschaue auch hat die Wirtschaft wesentlich besser funktioniert. Die Menschen waren zufrieden, hatten Jobs und wurden gut bezahlt. Sicherlich mußte man Geld tauschen, Zollpapiere ausfüllen etc, aber das sind in meinen Augen nur unwesentliche Kleinigkeiten. Vor allem aber war jedes Land für seine Wirtschaft selber verantwortlich u konnte nicht unter einen "Rettungsschirm". Wer sich verschuldet ist für seine Schulden selber verantwortlich. Egal ob privat oder auf staatlicher Ebene. Bin auch der Meinung das Deutschland schon längst wieder die DM hätte, wenn dies nicht noch teurer wäre als die Einführung des Euro. Fazit: Ich glaube an Deutschland aber nicht an die EU! Man sieht ja das es auch ohne EU klappt an der Schweiz und den skandinavischen Ländern...
Gruß Jörg
- sansiro
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Das Thema EU ist so komplex, dass man es meiner Meinung nach überhaupt nicht in einem Forum behandeln kann.
In Zeiten der Globalisierung und auch alleine aus sicherheitspolitischen Gründen ist aus meiner Sicht die EU nicht mehr wegzudenken.
Es gilt aus meiner Sicht "Nicht Abschaffen, sondern Reformieren" damit alle EU-Bürger die gleichen Möglichkeiten (Rechte und Pflichten) erhalten.
lg sansiro
In Zeiten der Globalisierung und auch alleine aus sicherheitspolitischen Gründen ist aus meiner Sicht die EU nicht mehr wegzudenken.
Es gilt aus meiner Sicht "Nicht Abschaffen, sondern Reformieren" damit alle EU-Bürger die gleichen Möglichkeiten (Rechte und Pflichten) erhalten.
Die Schweiz, Norwegen und Island haben übrigens ein Assoziierungsabkommen mit der EU.vagabund62 hat geschrieben:Man sieht ja das es auch ohne EU klappt an der Schweiz und den skandinavischen Ländern...
lg sansiro
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Re: Absage an die EU? Was meint Ihr?
Wenn mich nicht alles täuscht sind das doch Verträge, bei denen sich der Vertragspartner an eine Gemeinschaft bindet, jedoch nicht Voll-Mitglied der Gemeinschaft wird. Dem Partner werden dabei Rechte und Pflichten eingeräumt. Solche Verträge sind doch allgemein in der Handelspolitik üblich, also nichts besonderes.
Gruß Jörg
Deshalb ja auch meine Anmerkung das erst alle Mitgliedsstaaten die gleichen juristischen u ökonomischen Vorausetzungen haben müssen, bevor man solch ein Unterfangen verwirklichen sollte...Es gilt aus meiner Sicht "Nicht Abschaffen, sondern Reformieren" damit alle EU-Bürger die gleichen Möglichkeiten (Rechte und Pflichten) erhalten.
Gruß Jörg
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